Die Wahrheit über Strophanthin

Schon seit dem 19. Jahrhundert ist STROPHANTHIN als natürliches Herzglykosid bekannt, welches fast 100 Jahre lang die Standardbehandlung bei Herzleiden und Herzproblemen war.

Erst ab 1970 wurde Strophanthin durch das Herzglykosid Digitalis (aus dem Fingerhut) sowie durch synthetische Medikamente aus der klinischen Medizin verdrängt.

Strophanthin ist ein Hormon, das der Herzmuskel bei Sauerstoffmangel vermehrt selbst bildet. Bei bestimmten Erkrankungen ist der Herzmuskel dazu nicht ausreichend in der Lage. Mit zusätzlichen Strophantingaben können viele Herzerkrankungen behoben oder gemildert werden.

Von 1950 bis heute wurde durch zahlreiche z.T. Doppelblind- Studien und Berichte aus Kliniken, Arztpraxen und Labors dokumentiert, dass Strophanthin in oraler Form in der Vorbeugung und Akutbehandlung von Herzinfarkt und Angina pectoris (Herzschmerz-Attacken) eine überragend positive Wirkung zeigt. Dies übrigens ohne ernste Nebenwirkungen und kostengünstig. Die aktuell von der Lehrbuch-Medizin empfohlenen Medikamente erreichen die Leistung des Strophanthins bei weitem nicht. (Quelle)

Von 1977 bis 1987 erzielte ein Krankenhaus in Berlin-West mit Strophanthin die weltbesten Herzinfarkt-Überlebensraten, obwohl die Werte dieser Klinik vorher durch den hohen Anteil an alten Menschen im Einzugsbereich besonders schlecht waren.

Bei vorbeugender Einnahme waren 98,6 Prozent der Patienten innerhalb von zwei Wochen komplett beschwerdefrei. Bei akut eingelieferten Patienten, die das Strophanthin zum ersten Mal bekamen, wirkte die Strophanthin-Zerbeisskapsel bei 85 Prozent von ihnen innerhalb von 5-10 Minuten.

Machtkämpfe unter Medizinern

Der alte Strophanthin-Streit, mittlerweile fast vergessen, tobte über Jahrzehnte. Die „Internationale Gesellschaft für Infarktbekämpfung“ füllte im Zuge ihres Kampfes für Strophanthin bis 1988 alljährlich die Kongresshalle in Baden-Baden.

Sie brachte das Thema 1976 auch ins Fernsehen („Report“). Doch der Widerstand war zu gross. Strophanthin wurde entweder konsequent totgeschwiegen oder – allen voran von dem überaus einflussreichen Prof. Schettler – scharf angegriffen.

1971 reiste Dr. Kern, der das orale Strophanthin 1947 entwickelt hatte, auf Einladung von Prof. Schettler nach Heidelberg – natürlich in der Hoffnung auf einen offenen Dialog mit einigen Fachkollegen. Obwohl im Interesse einer fairen Auseinandersetzung zwei Diskussionsleiter vereinbart worden waren, setzte Prof. Schettler den alleinigen Vorsitz von Prof. Wollheim durch. Dieser bügelte alle relevanten Wortmeldungen pro Strophanthin konsequent nieder.

Dr. Kern wurde schliesslich vor 150 Medizinern und der versammelten Presse als Scharlatan hingestellt. Kaum ein Mediziner traute sich danach noch, für das verpönte Strophantin einzutreten. Diese ungeheuerliche Veranstaltung ist Insidern bis heute als „Heidelberger Tribunal“ bekannt. (Quelle)

Strophanthin wirkt auf mehrere Komponenten positiv ein, vor allem auf Herz, Nerven, Arterien und rote Blutkörperchen. Es vereint die Qualitäten einer Reihe von herkömmlichen Medikamenten, allerdings ohne deren Nebenwirkungen. Auch wirkt es bei Bluthochdruck, Herzschwäche, Schlaganfall, arterieller Verschlusskrankheit der Beine, Asthma bronchiale, Demenz, endogener Depression und Grünem Star.

Im Rahmen der Forschungen zu Strophanthin als neu entdecktem Hormon wurde gelegentlich der Vorwurf erhoben, es erhöhe den Blutdruck. Diese Behauptung beruht allerdings hauptsächlich auf (fragwürdigen) Experimenten an Ratten. Alle Erfahrungen an Menschen bezeugen eindeutig eine Senkung des zu hohen Blutdrucks. Nur ein zu niedriger kann durch Strophanthin erhöht werden.

Fehler in den Lehrbüchern

Als Nebenwirkung kann mitunter eine reversible Schleimhaut-Reizung (Resorptions-Erscheinung) auftreten. Bleibende Schäden sind nie beobachtet worden. Sogar Überdosierungen im Zusammenhang mit Selbstmordversuchen hatten keine langfristige Schädigung zur Folge.

Strophanthin ist mit allen Medikamenten gut kombinierbar. Es kann völlig gefahrlos individuell nach Bedarf dosiert und auch vorbeugend eingenommen werden. Trotz allem darf orales Strophanthin nur von Ärzten verschrieben werden, was diese aber in der Regel nicht so gern tun.

Von der orthodoxen Medizin wird Strophanthin krass falsch beurteilt und abgelehnt. So wird zum Beispiel gebetsmühlenhaft wiederholt, dass das Mittel bei oraler Gabe schlecht resorbiert werde. Der Vorwurf ist allerdings längst mehrfach widerlegt worden. Da es keine nachvollziehbaren medizinischen Gründe gibt, Strophanthin abzulehnen, stellt sich die Frage, ob diese eher wirtschaftlicher Natur sein könnten.

Zur Frage der Anwendung gibt es eine gute Information bei strophantus.de

Es gibt eine Fachinformation der Herstellerfirma Meda bezüglich Strophanthin die ich besitze, aber nicht öffentlich zur Verfügung stellen darf. Selbst ein Arzt wenn er sie und weitere Literatur anfordert wird diese (leider) nicht zur Verfügung gestellt. Als Arzt jedoch kann man sich bei Meda einloggen und die Fachinformation über die Homepage herunterladen. Dieser ist zu entnehmen, dass es einerseits viele angebliche Nebenwirkungen habe, dass das Medikament jedoch seit 150 Jahren keine wirklichen Nebenwirkungen und keine Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten gezeigt habe. Die Gebrauchsanleitung die dem Medikamentendöschen beiliegt, berichtet über viele angebliche Nebenwirkungne, die aber nicht existieren, da fälschlicherweise Strophanthin mit Digitalis gleichgesetzt wird (Herzglycoside). Es ist noch nicht gelungen in der offiziellen Pharmakologie, den Unterschied zwischen beidem zu verankern, obwohl dieser Unterschied allen Spezialisten auf diesem Gebiet bekannt ist. Die wichtigste Wirkung ist die sehr schnelle körperliche und psychische Erleichterung. Eine Nebenwirkung könnte darin bestehen, dass es derart anregend wirkt, wie eine ordentliche Tasse Kaffee („Kaffeeschwips“). Diese Beobachtung stammt  von Dr. Berthold Kern, dem „Erfinder“ der Strophanthinkapseln (damals noch Tabletten) aus seinem Buch „Die orale Strophanthin-Behandlung“. Ich selbst habe noch nie einen solchen Kaffeeschwips erlebt, nutze aber gerne die belebende Wirkung von Kaffee. Zum morgendlichen schnelleren Aufwachen nehme ich eine halbe Tablette Koffein pur, dann bin ich in 5 Minuten hellwach. Beim Kaffee habe ich manchmal Herzklopfen, bei den Koffeintabletten nicht. Koffein gibt es rezeptfrei in jeder Apotheke und ist im Prinzip billiger als eine Tasse Kaffee.

Zurück zum Strophanthin. In der Regel kann man die Dosis schnell steigern bis „normal“ 3X2 Kapseln. Man kann und sollte die Dosis steigern bis 4X5, je nach Bedarf, d.h. bis man sich total gut fühlt und sollte auch bei schwierigen momentanen Belastungen nach oben oder auch nach unten variieren. Die wirklich einzige Nebenwirkung von Strophanthin kann bei manchen Menschen (bei ca. 10%)  die Reizung der Schleimhäute im Mund und/oder Magen-Darmkanal sein. Da ist probieren angesagt. In der Gebrauchsanleitung wird geraten bei 0 anzufangen und langsam zu steigern, z.B. alle 3 Tage eine Kapsel mehr. Wenn das noch zu schnell ist, sogar nur von 0 angefangen einmal wöchentlich eine Kapsel mehr.  Das gillt für normale rosa Beißkapsel die nur im Mund angewendet wird als auch für die mr Kapsel, die normalerweise geschluckt wird aber auch aufgebissen werden kann. Auch die Tropfen (Tinctura Strophanthi aus der Schlossapotheke Koblenz – auch nur über Rezept) kann eine Alternative sein, die man bei übermäßiger Reizung des Magens oder Darms kennen lernen sollte. Von einem Versuch mit den original Samenkörnern (Strophanthus Gratus) rate ich vorerst ab, da einfach zu bitter und zu scharf (siehe weiter unten). Bei zu starker Reizung ist auch die homöopathische Form durchaus eine Möglichkeit, allerdings weniger wirkungsvoll.

All die modernen Medikamente wie Betablocker, ACE-Hemmer und weitere sind zwar klinisch getestet, können aber eines nicht:

Den Sauerstoffbedarf des Herzens senken.

Was jeder Sportler kennt und dringend zu vermeiden sucht, ist die Überanstrengung der Muskeln bis hin zur Übersäuerung. Ein übersäuerter Muskel ist nicht mehr leistungsfähig und belastbar. Es kommt zum Muskelkrampf.

Schützen Sie Ihren Herzmuskel vor Übersäuerung!“

Ein wunderbares Video von Dr. Knut Sroka. „Strophanthin im Kamerun“.

Dr. med. Knut Sroka schreibt über Strophanthin, eine Alternative zur Schulmedizin.

Strophanthin: die wahre Geschichte

Strophanthin ist ein Herzmedikament. Es gehört zur Klasse der herzaktiven Steroidglykoside und wird wie diese aus Pflanzen gewonnen. Bis in die 1980er Jahre hinein ist es in Deutschland zur Behandlung von Herzinsuffizienz eingesetzt worden. Wie kaum ein anderes Medikament hat Strophanthin die Zunft der Ärzte in Deutschland polarisiert. Von Befürwortern wurde es als Insulin des Herzens gefeiert, von Gegnern als Placebo verunglimpft. Euphorisches Lob und vernichtende Kritik prägten einen überaus polemisch und emotional geführten Streit zwischen praktischen Ärzten und Hochschulklinikern. Auch heute noch wird Strophanthin heftig und kontrovers diskutiert.
Das Buch schildert Aufstieg und Fall des Strophanthins. Hauke Fürstenwerth präsentiert eine objektive, an belegbaren Fakten orientierte Aufarbeitung der wahren Geschichte des Strophanthins. Mit bisher nicht bekannten Tatsachen schildert er die wechselvolle Geschichte dieses Arzneimittels. Die Geschichte des Strophanthins ist nicht abgeschlossen. Aktuelle Forschungsergebnisse ermöglichen eine neue Interpretation der langjährigen therapeutischen Erfahrungen. Strophanthin verfügt über ein nicht ausgeschöpftes therapeutisches Potenzial. Das Buch zeigt auf, wie Strophanthin zum Nutzen von Herzpatienten wieder zugelassen werden kann.
Die Geschichte des Strophanthins ist eingebunden in die Entwicklung von Pharmazie und Medizin. Patienten werden heute auch ohne Krankheitssymptome medikamentös behandelt. Das statistische Risiko für eine zukünftige Krankheit ist als eigenständiges Krankheitsbild etabliert worden. Richtwerte für Blutdruck, Cholesterin und Blutzucker definieren eine Krankheit. Auch dieser Wandel ist Teil der Strophanthin Historie.

Beitragsbild: pixabay.com

(Visited 541 times, 1 visits today)

Kommentar hinterlassen

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*