Entgiftung nach Klinghardt

Eine Belastung oder Vergiftung mit Schwermetallen und Umweltschadstoffen ist selbst keine Krankheit, es ist ein Zusammenspiel verschiedener (oft auch zahlreicher) Symptome, die Krankheiten auslösen können.

Anfänglich deuten Signale, die von den wenigsten Menschen gleich registriert werden. Erst wenn im Laufe der Zeit immer mehr Krankheitssymptome hinzu kommen, wird ein Arzt konsultiert. Was dann in sehr vielen Fällen zu langwierigen Verdachtsdiagnosen und zu Behandlungen führt, die nur Symptome behandeln und nicht den Ursachen auf den Grund gehen. Dabei liegen angesichts der vielfältigen Umweltbelastungen und den zusätzlichen Schäden durch das Geo-Engineering die Ursachen klar auf der Hand.

Entgiftung ist angesagt. Dafür reichen bestimmte Nahrungsmittel, wie sie uns die Natur schenkt, völlig aus. Die Chlorella-Alge spielt dabei die Hauptrolle, sowie Bärlauch und Koriander.

Darüber hinaus können Matrix-Elektrolyte, Fußbäder und Massagen sowie die Einnahme von Zink und Knoblauch, sowie bestimmter Aminosäuren die körpereigenen Abwehrkräfte optimal unterstützen, damit Schwermetalle wie Quecksilber nicht nur effektiv freigesetzt, sondern auch gebunden und ausgeschieden werden können.

Chlorella und Bärlauch sollten von Anfang an zum Einsatz kommen. Je nach Art und Stärke der Schwermetallbelastung, sowie dem individuelle Gesundheitszustand der Person sollten Therapie und Dosierung unbedingt von einer Fachperson angepasst werden. So können dann zusätzliche Substanzen hinzugefügt oder ersetzt werden.

Chlorella ist weltweit ein gut untersucht und wird von Ärzten und Heilpraktikern als natürliches Therapeutikum ganz besonders bei der Schwermetallausleitung angewandt. Die Chlorella-Alge enthält sehr viel Vitamin A, Beta-Carotin, Vitamin B12, Eisen, und diverse Aminosäuren. Außerdem enthält sie alle B-Vitamine, Vitamin C, Kalzium, natürliches Jod, Magnesium, Zink und Kupfer, sowie ungesättigte Fettsäuren.
Chlorella leitet Quecksilber aus dem Bindegewebe in die kapillaren Blutgefässe (so vermutet man) und über die Ausschüttung von Gallensaft im Darm. Ein Teil der Chlorella bleibt im Darm und bindet dort die Schwermetalle. Dort können diese nicht wieder im Darm resorbiert und in den Körper aufgenommen werden. Sie werden mit dem Stuhl ausgeschieden.
Chlorella kann aber noch weitere Stoffe im Darm binden wie z.B. PCB, Insektizide etc. Es gibt aber nicht über alle Wirkmechanismen zur Entgiftung verlässliche Studien. Dennoch steht fest, dass Chlorella einen Effekt hat.

Ganz wichtig ist es, auf Bio-Qualität zu achten. Chlorella wird vorwiegend in afrikanischen Aquakulturen gezüchtet. Wenn diese selbst belastet sind, könnte Chlorella mehr schaden als nutzen. Ich selbst verwende Bio-Chlorella, die nach dem Naturland-Prinzip gewonnen wurde.

Unentbehrlich zur Ausleitung der Schwermetalle Quecksilber und Cadmium ist nach Dr. Klinghardt Bärlauch.

Bärlauch ist die schwefelhaltigste Pflanze in Europa. Damit wird Quecksilber gebunden und über Leber, Niere und Darm aus dem Körper ausgeschieden. Schwefelaktive Verbindungen spielen im Stoffwechsel eine bedeutende Rolle. Enzymsysteme werden durch Schwefel aktiviert. Die Entfernung von Schwermetallen wie Quecksilber und Cadmium wird durch die Aktivierung von Enzymen erreicht. Dazu braucht man am besten eine Bärlauchtinktur.

In Kombination mit Chlorella-Algen werden die Schadstoffe aus dem Darm ausgeschieden.

Zur Ergänzung einer Ausleitungstherapie mit Chlorella und Bärlauch wird als weitere Substanz Korianderkraut (auch Cilantro genannt) benötigt:

Nach Dr. Klinghardt lässt sich damit in einzig bekannter Methode, Gehirn und Nervengewebe entgiften. Alle anderen Mittel können die Blut-Hirn-Schranke nicht oder nicht ausreichend überwinden. Nach dem Ausleiten von Quecksilber werden durch Cilantro auch alle anderen Schwermetalle mobilisiert.

Die Vorgehensweise nach Klinghardt

Zunächst sollten Chlorella und Bärlauch zu den Mahlzeiten eingenommen werden (Bärlauchtinktur).

  1. mit langsam ansteigenden Dosen über einen Zeitraum von 3-4 Wo. herausfinden, wieviel man verträgt (Dauerdosis, meisten 4-6 Tabl.) bis Symptome wie Sodbrennen, Übelkeit, Muskelschmerz, Kopfschmerz, Schlafschwierigkeiten, Blähungen, etc. auftreten
  2. jeden 9. & 10. Tag die zehnfache Menge der Dauerdosis einnehmen (max. 60 Tabl.)
  3. zwei Tage Pause einlegen
    Mit a.) bis c.) weitermachen, bis keine Symptome mehr auftreten, d.h. SM aus dem Bindegewebe ausgeleitet sind.

Nervenzellenausleitung mit Korianderextrakt (Chinesische Petersilie) nach Ende der Bindegewebeausleitung:

  1. 2x tägl.5 Tr. auf die Zunge langsam steigern auf max 3x tägl. 10 Tr. (mutige Dosierung)
  2. nach einer Woche zwei Tage Pause einlegenDie aus den Hirnzellen freiwerdenden SM wandern in verschiedene Organe (kinesiologisch/bioresonant etc. austesten lassen, in welche Organe) und werden am effektivsten durch subkutane Injektionen eines DMPS-Lokalanästhetikum-Gemisches (3mg DMPS pro kg Körpergewicht im Verhältnis 1:9) über den befallenen Organen ausgeleitet (Segmenttherapie).

Weitermachen mit a.) & b.), bis Gaben von 5-10 Tr. Koriander keine meßbaren SM Belastungen mehr auslösen.

Statt Injektion mit DMPS kann auch Tinktur von Bärlauch verwendet werden (Bärlauch-Tinktur wirkt langsamer als DMPS).

(Vorgehensweise wurde einer Broschüre von NaturMedNet entnommen).

Tipp: Chlorella stets mit genügend Wasser einnehmen oder in Wasser auflösen. Ein Teil seiner Ausleitungswirkung geht darauf zurück, dass die Algen mit Wasser Schleim bilden (cheliert). So werden die Schwermetalle gebunden. Chelatmoleküle sind zu gross, um vom Darm wieder resorbiert zu werden. Sie werden ausgeschieden.

Bärlauchkrauttinktur (aus Frischpflanze)
Schwefelverbindungen sind für einen Entgiftungsprozess äußerst wichtig. Bärlauch enthält dreimal so viele organische Schwefelverbindungen wie Knoblauch und ist die eisen- und schwefelreichste Pflanze Europas.

Einnahme: Möglichst unmittelbar auf Koriander (sofern auch Koriander zu diesem Zeitpunkt eingenommen wird). Beginnend mit 2x 20 Tropfen / nach ca. 2 Wochen auf max. 2×40 Tropfen steigern.

Korianderkrauttinktur (aus Frischpflanze)
Korianderkraut-Tinktur wird frühestens nach 3 Wochen Ausleitung mit Chlorella und Bärlauch eingenommen. (Bei einer Amalgamsanierung wird Koriander erst gegeben, nachdem sämtliches Amalgam entfernt wurde, auch die Ausleitung mit Chlorella und Bärlauch sollte mindestens 1 Monat zurück liegen. Einnahme 2.5h vor den Mahlzeiten.

  1. a) 2x tägl. 2 Tr. auf die Zunge, langsam steigern auf max 3x tägl. 5 Tr. (mutige Dosierung). Von Person zu Person sehr verschieden. Anfangs einschleichen. Niedrig beginnen und langsam steigern. Im Zweifelsfall mit Ihrem Heilpraktiker besprechen.
  2. b) nach einer Woche zwei Tage Pause einlegen, die aus den Hirnzellen freiwerdenden SM wandern in verschiedene Organe.

Fortsetzen mit a.) + b.) bis zu Gaben von 5-10 Tropfen.

Achtung: Vit-C (auch andere ähnlich starke Antioxidantien) hebt die Wirkung von Koriander auf; deshalb nicht gleichzeitig einnehmen. Da Koriander sehr schnell wirkt, spricht nichts gegen eine spätere Vit-C-Einnahme. Dennoch gilt: der Vitamin-C-Spiegel soll während der Koriandereinnahme niedrig bleiben.

Beitragsfoto: pixabay.com

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